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Gesunde Hufe sind die Basis des Erfolges - für Pferd und Reiter

Durch regelmäßige Bearbeitung kann die Gesundheit der Hufe gewährleistet werden - und Pferd und Reiter können sich über unbeschwerte und problemlose Fortbewegung freuen!


Wieso Barhuf und nicht Eisen?

Das Eisen ist ein Abriebschutz für übermäßige Beanspruchung; somit wird das Eisen seit Jahrhunderten für Arbeitspferde genutzt. Das Freizeitpferd ist dieser Belastung natürlich nicht ausgesetzt: der Beschlag mit Eisen ist daher nicht nötig. Gerade deshalb geht der Trend zum Barhuf!

Wieso müssen Hufe bearbeitet werden?

Das Wildpferd braucht keine Hufbearbeitung, das Freizeitpferd aber schon - wieso?

Zwei Faktoren unterscheiden den Freizeitpartner Pferd vom Wildpferd: Das Wildpferd ist in ständiger Bewegung auf verschiedenen Untergründen; dies verschafft größeren Abrieb der Hufe im Vergleich zu den meist weichen Untergründen bei unseren Freizeitpferden.

Außerdem sorgt die natürliche Selektion bei Wildpferden dafür, dass die Pferde mit den schlechten Hufen gar nicht erst überleben: in menschlicher Obhut ist dies anders. Eine Hufbearbeitung ist daher beim Freizeitpferd nötig.

Was passiert ohne eine regelmäßige Hufbearbeitung?

Kurz und knapp: das Wohlbefinden des Pferdes leidet!

Der Huf entwickelt sich fehlerhaft - unangenehme Reize bzw. Schmerzen sind eine Folge dessen. Der Wirkbereich der Schmerzen ist nicht bloß auf den Huf beschränkt; der gesamte Bewegungsapparat und somit das gesamte Wohlbefinden sind betroffen. Das Pferd hat keine Möglichkeit, diesen Schmerzen zu entkommen.

Wie oft - und wieso so oft?

Der Rhythmus beträgt vier Wochen. Dies hat zwei Gründe:

1. dieser Rhythmus wirkt präventiv: innerhalb von vier Wochen sind keine größeren negativen Entwicklungen des Hufes zu erwarten. Das Pferd fühlt sich innerhalb der vier Wochen wohl; würde ein längerer Zeitraum zwischen den Hufbearbeitungen liegen, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass das Pferd große negative Hufentwicklungen erfährt, zu hoch.

2. Der Rhythmus ermöglicht bestmögliche Arbeit und somit bestmögliche Ergebnisse: im Zeitraum von vier Wochen wächst ungefähr ein Zentimeter Horn nach; dies lässt sich am besten bearbeiten.

Ein Vergleich: Niemand geht erst dann zum Friseur, wenn er gar nichts mehr sieht! Beim Friseur geht es darum, dass die Frisur ein ähnliches Aussehen behält - übertragen auf die Huforthopädie bedeutet dies: Auch die Huforthopädie sollte rechtzeitig geschehen, nicht erst, wenn es unbedingt nötig ist oder quasi schon zu spät ist...

Was wird da eigentlich gemacht?

Eine Barhufbearbeitung nach huforthopädischen Grundlagen:

Sohle und Strahl werden vom Huforthopäden ausgeschnitten. Die Hornwand wird von außen mit der Raspel bearbeitet und in die optimale Form gebracht. Es handelt sich immer um eine individuelle Hufbearbeitung, da jeder Huf unterschiedlich ist.